.

Wir bieten folgende
Zahlungsmöglichkeiten:

  • Sofortüberweisung
  • Visacard
  • Überweisung

12.11.2008

Sächsischer Bote

Schach mit dem "Odolkönig" in Weiß

Ketino Kachiani-Geisinska mit dem gläsernen Schachspiel

Sie spielt bei der Schacholympiade am zweiten Brett der deutschen Auswahl: Ketino Kachiani-Geisinska, hier mit dem gläsernen Schachspiel.

 

Über das barocke Dresden und viele der Persönlichkeiten aus dieser Zeit wird noch heute gesprochen. Bedeutende Unternehmer, die Dresden von der Mitte des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts zum Zentrum der verarbeitenden Industrie machten, sindagegen weniger gegenwärtig. Dabei hat sich sicher schon einmal jeder mit Odol den Atem erfrischt, ein Foto mit einer Spiegelreflexkamera gemacht oder den Kaffe mit einem Melittafilter aufgebrüht. Das sind Entwicklungen, die von Dresden aus ihren Siegeszug in die Welt angetreten haben.

Das Schachspiel "Dresden in Glas", das kürzlich im Vorfeld der heute beginnenden Schacholympiade Dresden 2008 offiziell präsentiert wurde (siehe "SB" der Vorwoche), soll dazu beitragen, Persönlichkeiten des industriellen Zeitalters etwas mehr in das Bewußtsein der Öffentlichkeit zu bringen. Da gibt es u.a. Karl August Lingner als König in Weiß und seine Königin ist Melitta Benz. Heinrich Ernemann ist der weiße Läufer, die Dampflok "Saxonia" der Springer ... Kontrahenten in Schwarz sind z.B. August der Starke und Gräfin Cosel als Königspaar, das Zwinger-Kronentor als Turm und Hofnarr Fröhlich als Bauer.

Die dreidimensionalen Porträts aller historischen Persönlichkeiten wurden von dem Dresdner Unternehmen Glassfoto.com als Gravuren in Glas umgesetzt. Die besondere Kunst dabei ist, dass die Personen, von Gemälden bzw. Fotos ausgehend, lebensecht abgebildet sind. Das Verfahren für die Umsetzung von zweidimensionalen Vorlagen in dreidimensionale Modelle wurde von dem einheimischen Unternehmen in einem knappen Jahr entwickelt. Das gläserne Schachspiel hat man dort speziell für die Schacholympiade Dresden 2008 kreiert.

 

Nikifor Ganchev mit dem gläsernen Schachspiel

 

Nikifor Ganchev von der Dresdner Firma Glasfoto.com, die das entsprechende technische Verfahren und das gläserne Schachspiel entwickelt haben.
 
Fotos(2): ddbd

 

..zurück zum Presse-Bereich