 Vor einem Jahr stellte sich das Dresdner Unternehmen GLASFOTO.COM bei Dynamo vor. Es präsentierte einen kleinen Glas-Quader mit einer kompletten im Inneren mit einem Laser eingebrannten Flutlicht-Giraffe. Die Glas-Giraffe schlug ein und die auf 555 Exemplaren limitierte Auflage war in einem Monat vergriffen. Als die Dynamo-Giraffe in den Läden lag, wurde bereits ein größeres und viel ehrgeizigeres Projekt in Angriff genommen. Firmeninhaber Robert Schennerlein: „Die Giraffe war schon schwierig, doch wir wollten eigentlich das gesamte Stadion im Glas unterbringen. Nach alten technischen Zeichnungen von 1972 haben wir uns an unseren Konstruktionsrechner gesetzt. In stundenlanger Arbeit wurde jeder Punkt definiert. Wir wollten eine enorme Detailtreue. Nicht nur die Tribünen, die Anzeigetafel und der Sprecherturm sind zu sehen. Sogar winzig kleine Tore haben wir auf das Spielfeld gestellt und auch der Elfmeterpunkt ist zu sehen." Ab sofort gibt es das Stadion limitiert auf 1953 Exemplaren zusammen mit einem edlen, kleinen Büchlein über die Geschichte des Stadions in einer hochwertigen Geschenkbox im Fanshop für 99,90 Euro zu kaufen.
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Das gesamte Stadion besteht aus insgesamt 630.000 Punkten, die ein Hochleistungslaser präzise einzeln setzen muss. Der Konstrukteur hat an diesem Modell mehrere Tage am Computer gesessen und die technische Zeichnung dreidimensional auf den Computer übertragen. Die Technologie für die sogenannte Glasinnengravur wurde übrigens vom Fraunhofer Institut in Dresden entwickelt. Der Würfel hat eine Kantenlänge von 80 Millimeter und bringt 1,3 Kilogramm auf die Waage. Es wird hochveredeltes, weißes Kristallglas verwendet. Anderes Glas würde unter dem Laser einfach splittern.
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