03.09.2008 |
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3D-Porträt: Schwangere in Glas | ||
| Wer die Schwangerschaft der Gattin oder die erotischen Kurven der Freundin für die Ewigkeit festhalten will, hat dazu nun dank einer neuen Dresdner Technik eine gläserne Chance: Die Firma GLASFOTO.COM an der Prager Straße hat ein — laut eigenen Angaben - deutschlandweit einzigartiges Verfahren entwickelt, um mit Spezialscannern das Ganzkörperporträt eines Menschen in einen Glaskubus zu gravieren. „Das ist ein ästhetisches und einmaliges Andenken“, meint Glasfoto-Gesellschafter Martin Glück. Es habe neun Monate gedauert, das aufwändige Verfahren zu entwickeln. Dabei wird der oder die zu Porträtierende mit Digitalkameras dreidimensional abfotografiert. Ein Computer setzt daraus ein 3D-Modell des Menschen zusammen, mit dem dann ein Laser gefüttert wird. Der brennt schließlich in einem Glasquader oder Glaskubus Punkt für Punkt ein räumliches Bild hinein. Der Scanvorgang selbst dauert bis zu eine Stunde, das Abbild in Glas kostet den Kunden 70 bis 140 Euro. |
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„Anders als bei der Abformung des Bauches mit Gips wird die gesamte Person erfasst“, betonte Glück. „Am Gesichtsausdruck sieht man auch das Glück, das in diesem Moment liegt. Alle Schwangeren, die sich dreidimensional in Glas haben abbilden lassen, fanden das Ergebnis toll.“ Die Nachfrage für das neue Angebot sei auch recht. groß, wöchentlich macht das Unternehmen zwei bis drei Aufnahmen dieser Art. Der Unternehmensberater Glück und der Verfahrenstechniker Robert Schennerlein hatten die Firma Glasfoto.com Mitte 2006 mit damals 20 Mitarbeitern gegründet (DNN berichtete). Das Aufnahme-Atelier ist im Kugelhaus vor dem Hauptbahnhof angesiedelt. Die Firma spezialisierte sich zunächst auf dreidimensionale Kopfporträts, die per Laser in Glasobjekten erzeugt werden. Aber auch ganze Gebäude — so zum Beispiel das Lingnerschloss — hat das Unternehmen schon in Glas gebannt. Entwickelt wurde die Technologie dafür in den USA sowie in Dresden, im Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik „IWS“ an der Winterbergstraße. Inzwischen beschäftigt Glasfoto 32 Mitarbeiter. hw |
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Innovatives Dresdner Angebot im Kugelhaus vor dem Hauptbahnhof: Erst wird ein Körper abfotografiert, um dann per Laser in einen Glaskubus eingraviert zu werden. Foto: PR