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15.07.2008

Morgenpost Dresden

So wird aus Diana ein sexy 3-D-Akt

Von Katrin Koch

 

DRESDEN - Mit Glück hat’s nichts zu tun, was Martin Glück (35) und Robert Schennerlein (29) in Glas brennen - mehr mit Wissenschaft & Erotik. Die beiden Dresdner lasern in ihrer Firma „Glasfoto.com“ sexy Aktaufnahmen dreidimensional in Glaswürfel. Ein Hingucker für den Schreibtisch!

Modell und 3D Porträt in Glas In einen Glasquader gelasert, kann jeder Nakedei seinem Liebsten selbst im Büro ganz nah sein.

 

Mit einer 3-D-Kamera scannen Glück & Schennerlein im Kugelhaus (Prager Str.) ihre „Objekte der Begierde“ ein. „Aus einem Meter Abstand machen wir zwei bis drei Aufnahmen, etagenweise arbeiten wir den Körper ab“, erklärt Glück.

Die Spezialkamera liefert sowohl die dreidimensionalen Informationen als auch ein zweidimensionales Foto. „Beides setzen wir am Computer zusammen. Ebenso verbinden wir dann die verschiedenen Körperebenen zu einer Ganzkörperaufnahme.“ Und genau das gibt’s bislang in Sachsen noch nicht.

Aufnahme eines 3D Körper PorträtsRobert Schennerlein scannt im Kugelhaus Diana mit seiner Spezialkamera ein.

 

Die hübsche Diana (20) stand für die Morgenpost Modell, entblätterte sich vor der Spezialkamera. Während der Aufnahmen, die einige Sekunden dauern, fliegen Streifenmuster über Dianas Körper. Da heißt es: still stehen und Luft anhalten, damit nichts „verwackelt“. „Wir scannen mehrmals und in verschiedenen Posen, damit sich der Kunde die schönste Aufnahme aussuchen kann“, garantiert Schennerlein. „Eine halbe Stunde, besser eine ganze Stunde sollte sich der Kunde dafür Zeit nehmen.“

Streifenmuster beim 3D SchannenWährend die Spezialkamera arbeitet, flimmern Streifenmuster über Dianas Körper.
 
Fotos: Türpe

 

Die Computerinfos werden ins „Glasatelier“ auf die Strehlener Straße geschickt. Dort werden sie mit einem Laser in den Glaswürfel gebrannt, Glasinnengravur nennt das der Fachmann. „Für eine solche Aktaufnahme schmilzt der Laserstrahl das Glas an circa 700000 Punkten - bis ein dreidimensionales Bild entsteht“, erklärt Schennerlein. Der Aufwand schlägt für den Kunden mit rund 90 Euro zu Buche. Will man(n) ihr Bild noch beleuchten, kommen 30 Euro für einen Lichtsockel hinzu.
Infos unter www.glasfoto.com

 

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